7 Kriterien für ein richtig gutes Signet
Was macht ein Signet zu einem guten Signet, zu einem echten Wahrzeichen? Hält Ihr Signet diesem Test stand?
1. Name
Der Name eines Unternehmens oder einer Organisation ist ein erster wichtiger Bestandteil eines Signets. Oft ist er vorgegeben und kann nicht verändert werden. Manchmal ist der Name eher die Unterzeile, weil zu lang. Unser Tipp: Prüfen Sie, wie sich Ihre Mitarbeiter am Telefon melden. Das ist die beste Nagelprobe für den „echten“ kurzen Namen.
2. Prägnanz
Das Signet muss klar erkennbar sein. In Sekundenbruchteilen soll der Betrachter erkennen können, was gezeigt wird. Dabei kann das Signet durchaus mehrere Dimensionen besitzen, die sich nicht alle sofort auf den ersten Blick erschließen.
3. Wiedererkennbarkeit
Eng mit der Prägnanz verbunden ist die Wiedererkennbarkeit. Das Zeichen muss dazu nicht nur prägnant sein, sondern sich auch von ähnlichen deutlich genug unterscheiden, um schnell wiedererkannt zu werden.
4. Stempelqualität
Eine wichtige formale Eigenschaft: Ein Signet muss sich auf eine Farbe reduzieren und stark verkleinern lassen. Wir nennen das Stempelqualität. Bunte Elemente mit Schatten und Verläufen genügen diesem Anspruch nicht. Sie sind gut beraten, ein Signet zunächst in Schwarzweiß auf diese Eigenschaft hin zu überprüfen.
5. Authentizität
Das Signet soll der Ausdruck der ganzen Persönlichkeit Ihres Unternehmens sein. Es soll „passen“ wie ein Maßanzug. Es soll nichts vermitteln, was Ihre Organisation nicht hält. Es soll im besten Wortsinn ein Wahr-Zeichen sein.
6. Ästhetischer Wert
Über Geschmack lässt sich sehr gut streiten – auch wenn das Sprichwort etwas anderes behauptet. Aber Achtung: Nicht alles, was bei der Gestaltung eines Signets wichtig ist und zu ästhetischer Qualität verhilft, ist Geschmacksache. Als Fachleute haben wir gelernt, wie ein Zeichen auszusehen hat. Wir kennen Trends und haben Gespür und viel Erfahrung. Denn es ist oft wichtig, nicht das Gewohnte zu zeigen, sondern Bekanntes mit Neuem zu verbinden.
7. Mut
Gute Design-Lösungen erfordern Mut und den Willen, sie auch tatsächlich umzusetzen. Und dann einen langen Atem, um sich selbst treu bleiben zu können. Wie bei vielen Veränderungsprozessen werden Sie auch hier nicht sofort alle begeistern können. Und ehrlich gesagt: Wenn sich niemand ärgert, wenn alles ganz einfach und glatt läuft, sollten Sie stutzig werden. Dann ist die Idee vielleicht gar nicht neu.